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Nach der einjährigen
Tätigkeit in einem Planungsbüro in Graz, konnte
Klara Brantner dann auch einen Job in Weiz, ihrem neuen Wohnsitz,
bekommen.
Fast 4 Jahre lang war sie mit netten Kolleginnen im Einkauf
der Elin als Einkaufsreferentin tätig bis sie wieder
Fernweh bekam.
Da zu dieser Zeit der ÖED, Österreichische Entwicklungsdienst,
vermehrt in den Zeitungen inserierte war es eine Frage zwischen
Vernunft und Herz sich dort anzumelden und einen guten Job zu verlieren.
Nach einer zweiwöchigen Besichtigung vor Ort, Zimbabwe,
stand fest, dass diese Arbeit genau das Richtige für
die beiden war.
Nach einigen Auswahlsverfahren und einem dreimonatigem Vorbereitungskurs
in Wien folgten 4 ½ Jahre Arbeit in Zimbabwe, Afrika.
Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen sowie der Aufbau
eines Training Centers wurden ihr Lebensinhalt. Dort konnte
sie sich ihre pädagogischen Kenntnisse bei Kursen aneignen
und die englische Sprache festigen.
Nach der Geburt ihrer Tochter, Melanie, 1997, war sie immer noch sehr engagiert im Training Center tätig. Die Heimreise im Mai 1998 fiel
beiden sehr schwer. Hatten sie doch in Mutoko, Zimbabwe, mitten im Busch gelernt ohne Strom, mit kaltem Wasser und fern von Ortschaften oder Annehmlichkeiten
gelernt sich auf primitivste Art an das Leben der Afrikaner zu gewöhnen. Die Wurzeln wurden vertieft, die Freundschaften gefestigt und aus
Erdäpfeln wurden die verschiedensten Gerichte gezaubert.
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